Biken!

Gut für den Body

Jeder so wie er will, sowieso. Jeder hat ganz persönliche Gründe zu biken. Im SZ Magazin schreibt Till Raether warum Radfahrer den besseren Sex haben. Das reicht doch fast schon als Werbung…

Biken ist für den Körper sehr gesund, denn biken trainiert Herz & Kreislauf, stärkt die Rückenmuskulatur, kräftigt die Lunge, beugt Krebs vor, baut Muskulatur auf, schützt die Gelenke, schmilzt das Fett weg, senkt auch noch den Cholesterinwert, verbessert die Koordination und aktiviert Glückshormone. Also wenn das nicht überzeugt weiss ich auch nicht.

Es wurde berichtet das Biken das Risiko auf Schlaganfall & Herzinfarkt um 40% reduziert werden würde, und es sich schon „nur“ deswegen lohnen würde Fahrrad zu fahren.
Also nackt besser aussehen und länger Sex haben und das viel gesünder und ganz lange, so.

Urbane Biker im Vorteil

Die Argumente sind vielfältig und schlagend. Eine sehr gute Zusammenfassung findet sich auf der Seite des Radentscheid Frankfurt a.M.. Hier werden die Vorteile der Mobilität und die Vorteile in der urbanen Lebensrealität kompakt beschrieben. Viele wagen sich nicht aufs Rad wegen den Gefahren im städtischen Verkehr und den schlechten Radwegen. Diese Grafik ist hier sehr aufschlussreich.

Ich hatte ein Chat mit einem Ladenbesitzer in Stuttgart der behauptete das die neuen Radwege in der City, und der Wegfall der Parkplätze dafür, dazu beitragen würden das er immer weniger Umsatz macht, weil die Herrschaften nicht mehr parken könnten. Yeah! Onlineshoping, schon mal gehört von? Tatsächlich sind es „noch“ die Biker die im urbanen Umfeld unterwegs sind und shoppen.

Biker sind in der Stadt meist schneller, brauchen keinen Parkplatz, können kürzere und schönere Strecken nutzen als mit dem Auto. Mit Lastenbikes ist auch für den Transport vom Einkauf und Kids gesorgt.

Super für die Society

Ich wohne am Hang und das kleine Sträßchen hier hoch zum Wald hat locker 30% und die Elektrosenioren pesen hier hoch als würde es bergab gehen. „Supersach für jonge Leud“, rufe ich dann immer zu, und sie freuen sich, das sie wieder so „mobil“ sind.

Die meisten hocken allein im Auto mit Fahrten unter 3km in der Stadt. Autos werden nur 10% genutzt und stellen aaalles voll. Die Kosten für eine Infrastruktur fürs Rad ist im Vergleich zum Straßenbau ein Witz. Jeder Kilometer den ein Radler zurücklegt spart die Gesellschaft 15 Cent (geringere Gesundheitsausgaben), Autofahren hingegen verursacht 15 Cent Kosten. Durch mehr radelnde Mitarbeiter in der Stadtverwaltung Kopenhagens hat man ein Minus an Fehltagen und eine verbesserte Leistung der Behörden. Studien dort belegen das durch mehr Biker das Bruttosozialprodukt gesteigert werden konnte.

Kein Energiebedarf, kein Lärm (klingeling) und keine Emissionen, kein Platzbedarf. No Car No Problem, ohne Auto ist der Dieselgate-Vollverarschung-Loppypolitik-Fahrverbot-Komplex bedeutungslos, bis auf die Emissionen die man halt mitnimmt.

Mach doch mal Urlaub

Ich fahre nicht mit dem Fahrrad an den Strand (von Stuttgart aus). Ich kann aber mit dem Zug fahren und dann biken. Wer das mal macht entdeckt eine so leichtfüßige Art das Urlaubsland zu erleben, viel günstiger, stressfreier und flexibler als mit dem Auto (ok, nicht auf den ganz langen Strecken). Pedelecs etc. werden immer erschwinglicher, anstrengenden Topografie ist somit auch kein Problem mehr. Die Reichweiten der Pedelec-Akkus werden immer größer, selbst 100 Kilometer mit guter Unterstützung sind kein Problem mehr. Ein Pärchen mit Hund sind mit Pedelcs schon um die halbe Welt.

Ein Kurzurlaub Vorort kann man bei der Critical Mass kostenlos bekommen. In einigen Metropolen weltweit treffen sich Radler zum gemeinsamen Radeln durch die Stadt. Die kritische Masse möchte zeigen das Sie auch Teil der Mobilität sind und demonstrieren dafür. In Stuttgart mit Polizeischutz erfährt man also die Stadt aus einer völlig neuen Perspektive. Nun können Straßen, Plätze und Tunnel befahren werden die für Biker verboten sind oder sehr gefährlich. In einer Gruppe von bis zu 1000 und mehr Bikern kann man die heimischen Gefilde voll entspannt und guter Laune bereisen.

No Comments

Post a Comment